| Am Anfang schuf Gott den Menschen mit Gehirn, so etwas wie Verstand, mit fünf Fingern an jeder Hand und viel Sand am Meer, worin sich reichlich Daten speichern und wieder hervorkramen ließen.
Der Mensch erkannte bald den Bedarf, Daten sicherer greifbar und dauerhafter als mit Fingern in Sand gegraben zu speichern, erfand Farbe und Höhlenwand, Steintafel und Meißel, Wachstafel und Griffel und schließlich das Buch, die Bibliothek, das Bücherregal und irgendwann auch den Buchdruck. Und eh' man sich versah, gehörte zum guten Ton in der Gesellschaft eine umfangreiche Bibliothek.
Die Zahl der Bücher nahm enorm zu, die Bibliotheken wuchsen, das Wissen spezialisierte sich so, dass kein Mensch mehr den Überblick über alles behalten konnte. So begann man Indizes zu den Bücherregalen der Bibliotheken anzulegen, um schneller die gewünschte Information zu finden. Fachbücher spezialisierten das Wissen immer weiter, beleuchteten nur Teilaspekte, wo noch vor kurzem von einem wissenschaftlichen Werk verlangt wurde, alle Aspekte des Universums zu berühren.
Die Normalisierung setzte ein.
Und kurz darauf bemächtigten sich die Kaufleute des Systems und schrieben die Grundlagen ihrer Handelsrechnungen in Bücher und Regale und Kataloge und brauchten Indizes und fingen an zu normalisieren, die Lochkarte half mit, bald die ersten Computer und schon bald, gehörte zum guten Ton in der Geschäftswelt eine Datenbank.
Wie das Ganze möglich war, verstanden die wenigsten, Archivare und Bibliothekare führten Bibliotheken und später Datenbanken auf ihre eigene kunstvolle Weise. So entwickelten die Erben der Lochkarte eine Strukturierte-Fragen-Sprache, die angepriesen wurde, auch Laien den Zugang in die Welt der Datenbanken zu öffnen: SQL
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